Allotmentvertrag – Zimmer clever blocken
Ein Allotmentvertrag ist im Hotel- und Veranstaltungsbereich dein bester Freund, wenn es darum geht, Zimmerkontingente für Reiseveranstalter zu reservieren. Im Grunde handelt es sich um einen Kontingentvertrag, bei dem eine bestimmte Anzahl von Zimmern oder Zimmertypen für einen Veranstalter blockiert wird. So ist garantiert, dass der Veranstalter für seine Gäste immer genügend Betten zur Verfügung hat – praktisch, oder?
Typischerweise beinhaltet ein Allotmentvertrag:
- Feste Zimmeranzahl pro Tag: Der Veranstalter kann täglich auf die vereinbarte Anzahl zugreifen.
- Feste Rate (Nettorate): Das Hotel legt einen Preis fest, den der Veranstalter zahlt, bevor er die Zimmer weiterverkauft.
- Optionsfrist: Damit das Hotel nicht auf leeren Zimmern sitzen bleibt, gibt es eine Frist, bis zu der die reservierten Zimmer abgerufen werden müssen – das sogenannte Cut-Off-Date.
Manchmal hört man auch, dass ein Allotmentvertrag Festkontingent oder Abrufkontingent genannt wird das ist abhängig davon, ob die Zimmer fest gebucht sind oder flexibel abgerufen werden können.
Für Hotels ist der Allotmentvertrag ein cleveres Mittel, um ihre Auslastung zu planen und Einnahmen zu sichern, ohne sich zu sehr zu binden. Für Reiseveranstalter bedeutet er Planungssicherheit: Egal, wie groß die Gruppe ist, die Zimmer stehen bereit, und man muss sich keine Sorgen um freie Betten machen.
Kurz gesagt: Der Allotmentvertrag ist der Deal, der Hotel und Veranstalter zusammenbringt, damit alle Seiten entspannt schlafen können – wortwörtlich!
