Blanc de Noir – Weißwein aus roten Trauben
Der Begriff Blanc de Noir kommt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich übersetzt: „Weiß aus Rot“. Klingt nach Hexerei? Ist es aber nicht sondern schlicht die Kunst der Wein Herstellung.
Bei einem Blanc de Noir werden rote Trauben verwendet, aber nach dem Weißweinverfahren gekeltert. Das bedeutet: Die Trauben werden gepresst und der Most kommt nur sehr kurz oder gar nicht auf die Maische (also Haut und Kerne). Da das Fruchtfleisch roter Trauben hell ist, entsteht ein heller, klarer Wein, der optisch wie ein Weißwein aussieht, aber aus roten Trauben stammt.
Dieses Verfahren ist besonders beliebt bei der Herstellung von Sekt oder Champagner. Blanc de Noir-Sekte überzeugen durch fruchtige Aromen, eine gewisse Frische und oft eine elegante Rundheit, die man bei klassischen Rotweinen nicht so findet.
Ein weiterer Vorteil: Der Winzer kann so die Feinheit und Leichtigkeit eines Weißweins mit den Geschmacksnoten roter Trauben kombinieren. Es entsteht ein vielseitiger Wein, der sowohl als Aperitif, zu Fischgerichten oder leichten Vorspeisen passt. Also perfekt für den Service im Restaurant oder Hotel.
