Layover – wenn Gäste unfreiwillig übernachten

Wenn ein Flug gestrichen oder verspätet ist, kann ein Layover entstehen. Das bedeutet, dass Passagiere ungeplant eine Nacht im Hotel verbringen müssen, während sie auf ihren nächsten Flug warten. Meist betrifft das Flughafenhotels, aber auch Stadthotels können plötzlich von einem Layover profitieren oder herausgefordert werden.

Für Hotels kann ein Layover positiv sein: Plötzlich gibt es mehr Gäste, höhere Auslastung und zusätzliche Einnahmen durch Verpflegung, Zimmerbuchungen und Dienstleistungen. Auf der anderen Seite bringt ein unerwarteter Layover auch Herausforderungen mit sich: Zimmerkapazitäten müssen angepasst werden, Personal und Küche müssen kurzfristig mehr Gäste bedienen, und der Service sollte trotzdem reibungslos bleiben.

Begriffe, die du als Azubi kennen solltest:

  • Layover: Ungeplante Übernachtung von Passagieren aufgrund von Flugverspätungen oder -ausfällen.
  • Flughafenhotel: Hotel in unmittelbarer Nähe eines Flughafens, ideal für Reisende mit Layover.
  • Auslastung: Prozentsatz der belegten Zimmer im Hotel.
  • Notfallplan: Vorgefertigte Strategie, um auf unerwartete Ereignisse schnell zu reagieren.

Tipp: Als Azubi ist es hilfreich, bei Layover-Gästen besonders freundlich und flexibel zu sein. Schnelles Check-in, Unterstützung bei Umbuchungen und ein schneller Service bei Essen und Getränken lassen die Gäste die Unannehmlichkeiten vergessen. Hotels, die gut auf Layovers vorbereitet sind, verwandeln unvorhergesehene Situationen in Umsatzchancen.

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Merke:

Layover = unerwartete Übernachtung von Reisenden ist für Hotels eine Chance und Herausforderung zugleich.