Schankverlust – wenn das Getränk durch die Lappen geht

Im Restaurant- oder Baralltag ist Schankverlust ein Begriff, den du auf jedem Fall kennen solltest auch wenn er auf den ersten Blick sich so „Mir passiert so etwas nicht“ anhört. Schankverlust beschreibt den Verlust an Getränken, also die Differenz zwischen dem, was theoretisch verkauft wurde, und dem, was tatsächlich an den Gast ausgeschenkt wird. Kurz gesagt: Wenn mehr Flüssigkeit in der Karaffe, im Glas oder auf dem Boden landet als gedacht, spricht man von Schankverlust.

Warum ist das wichtig? Ein hoher Schankverlust bedeutet oft Umsatzverlust und kann auf schlechtes Barkeeping oder falsche Abläufe hinweisen. Ein niedriger Schankverlust dagegen zeigt, dass Bar oder Restaurant effizient und sauber arbeiten.

Typische Ursachen für Schankverlust sind:

  • Falsches Bierzapfen – zu viel Schaum, zu volle Gläser, zu viel Verlust.
  • Falsch eingestellte Bierzapfanlagen – die Technik muss stimmen.
  • Fehlerhafte oder nicht eingehaltene Cocktailrezepte – zu viel Alkohol oder falsche Mengen.
  • Betrug – leider kommt das manchmal vor.

Ein bewährtes Mittel, Schankverlust im Griff zu behalten, ist regelmäßige Inventur. So erkennst du Unregelmäßigkeiten, stellst Fehler ab und sorgst dafür, dass die Bar wirtschaftlich bleibt.

Begriffe, die du als Azubi kennen solltest:

  • Schankverlust: Unterschied zwischen der theoretisch verkauften Menge und der tatsächlich ausgeschenkten Menge an alkoholischen Getränken.
  • Barkeeping: Fachgerechtes Zubereiten und Ausschänken von Getränken.
  • Inventur: Regelmäßige Bestandsaufnahme, um Abweichungen zu erkennen.
  • Umsatzverlust: Geld, das durch ineffiziente Abläufe oder Verluste nicht verdient wird.

📌

Merke:

Schankverlust = zu viel Getränk geht verloren – je niedriger, desto effizienter die Bar.