News, Fachwissen und Prüfungsvorbereitung
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Von der Kakaobohne bis zur Tasse: Herkunft, Verarbeitung und Genuss einfach erklärt.
Kakao gehört zu den bekanntesten Genussmitteln der Welt und ist die Grundlage für zahlreiche Getränke und Süßwaren. Besonders als warmes Getränk erfreut sich Kakao großer Beliebtheit und wird von vielen Gästen als süße Alternative zu Kaffee oder Tee geschätzt. Doch bevor aus Kakaobohnen ein cremiges Getränk entsteht, durchläuft der Rohstoff mehrere spannende Verarbeitungsschritte.
Der Ursprung von Kakao liegt in den tropischen Anbaugebieten rund um den Äquator. Dort wachsen die Kakaobäume, deren Früchte die wertvollen Kakaobohnen enthalten. Nach der Ernte werden die Bohnen fermentiert, getrocknet und weiterverarbeitet. Erst durch diese Arbeitsschritte entwickeln sich die typischen Aromen, die Kakao seinen unverwechselbaren Geschmack verleihen.
Die Basis jedes Kakaos sind die Samen der Kakaofrucht, die an der Kakaopflanze wachsen. Diese Früchte erinnern optisch eher an große, gerippte Gurken als an klassische Obstsorten.
Interessante Fakten:
Nach der Ernte müssen die Früchte schnell geöffnet werden, da die Samen sonst keimen würden, und damit für die Weiterverarbeitung unbrauchbar wären.
Kakao ist nicht nur ein Genussmittel, sondern auch ein Energielieferant. Seine Inhaltsstoffe unterscheiden ihn deutlich von Kaffee und Tee.
Merke:
Kakao wirkt weniger „aufputschend“, dafür aber länger anhaltend und sättigend. Ideal für Gäste, die eine Alternative zu Kaffee suchen oder auch für den berühmten „Nachmittagsdurchhänger“.
Die Herstellung von Kakaopulver ist aufwendig und erfordert mehrere exakt abgestimmte Schritte. Jeder davon beeinflusst Geschmack, Farbe und Qualität.
Ohne Fermentation:
Kakao wäre nahezu ungenießbar er würde bitter und flach im schmecken.
Ähnlich wie beim Kaffee entfaltet sich das eigentliche Aroma erst beim Rösten:
Hier entscheidet sich, ob der Kakao mild oder kräftig schmeckt.
Nach dem Rösten werden die Bohnen:
Anschließend erfolgt das Mahlen zu einer zähflüssigen Masse – der Kakaomasse.
Durch Pressen wird die Kakaomasse in zwei Bestandteile getrennt:
| Produkt | Verwendung |
|---|---|
| Kakaobutter | Schokolade, Kosmetik |
| Kakaopresskuchen | Grundlage für Kakaopulver |
Der Presskuchen wird anschließend fein vermahlen.
Je nach verbleibendem Fettgehalt unterscheidet man:
| Kakaoart | Fettgehalt | Eigenschaft |
|---|---|---|
| schwach entölt | mind. 20 % | intensiver, vollmundiger |
| stark entölt | mind. 8 % | leichter, weniger cremig |
Merke:
Für die Gastronomie eignet sich schwach entölter Kakao besser – er liefert mehr Geschmack und eine angenehmere Textur.
Kakaopulver ist empfindlicher, als viele denken. Unsachgemäße Lagerung führt schnell zu Qualitätsverlust.
Die Qualität eines Kakaogetränks hängt stark von der Zubereitung ab.
Warum Milch?
In vielen Betrieben wird statt reinem Kakao häufig Schokoladenpulver verwendet.
Info:
Perfekt für den schnellen Frühstücksservice aber weniger geeignet für anspruchsvolle Gäste, die Wert auf Qualität legen.
Kakao ist vielseitiger, als sein Ruf vermuten lässt. Neben dem klassischen Heißgetränk bietet er zahlreiche Einsatzmöglichkeiten:
Merke:
Ein lieblos servierter Kakao mit Hautbildung ist ungefähr so beliebt wie kalter Kaffee nur etwas süßer.