Schankverlust – Wenn der Alkohol heimlich fließt
Schankverlust ist der heimliche Dieb jeder Bar und jedes Restaurants: Er bezeichnet die Differenz zwischen der Menge an alkoholischen Getränken, die theoretisch verkauft werden sollte, und dem, was tatsächlich übrig bleibt. Anders gesagt: Was in Flaschen oder Fässern steckt, aber nicht beim Gast ankommt, landet als Schankverlust in der Bilanz.
Ursachen für Schankverluste gibt es viele. Falsches Bierzapfen, fehlerhafte oder falsch eingestellte Bierzapfanlagen, abweichende Cocktailrezepte oder sogar Betrug durch Mitarbeiter können den Verlust verursachen. Jede kleine Ungenauigkeit summiert sich schnell und am Ende fehlt bares Geld in der Kasse.
Ein hoher Schankverlust ist ein deutliches Signal für Nachholbedarf im Barkeeping oder in der Prozesskontrolle. Ein niedriger Schankverlust hingegen spricht für effiziente Abläufe, geschulte Mitarbeiter und gut gewartete Geräte.
Hotels und Gastronomiebetriebe können Schankverluste mit regelmäßigen Inventuren, Schulungen, präzisen Rezepturen und der Überwachung von Zapfanlagen minimieren. Mit einem Auge fürs Detail und einem guten System wird aus dem Schankverlust kein schleichender Umsatzkiller mehr, sondern ein gut kontrollierter Indikator für Effizienz und Qualität im Ausschank.
